Diabetes Diagnose: Fakten, Symptome und FAQ

Diagnose Diabetes Diagnose

Diabetes ist eine chronische Krankheit mit schweren Komplikationen, von der derzeit schätzungsweise 1,7 Millionen betroffen sind. Fast 300 Menschen entwickeln jeden Tag Diabetes, doch die Forschung zeigt, dass die meisten denken, dass Diabetes keine schwere Krankheit ist und glauben, dass sie ein geringeres Risiko haben, ihn zu entwickeln, als sie es tatsächlich tun.

 

Diabetes Diagnose: Was wird unterschieden?

Diabetes mellitus (Diabetes) ist der Name einer Gruppe von Erkrankungen, die auftreten, wenn der Glukosespiegel (eine Art von Zucker) im Blut höher als normal wird. Insulin ist ein Hormon, das Glukose aus dem Blutkreislauf in die Zellen des Körpers transportiert, wo es als Energiequelle genutzt wird. Wenn Sie Diabetes haben, kann der Körper entweder nicht genug Insulin produzieren oder das hergestellte Insulin funktioniert nicht richtig. Dadurch wird Ihr Blutzuckerspiegel zu hoch. Ein hoher Blutzuckerspiegel kann sowohl Ihre kurz- als auch langfristige Gesundheit beeinträchtigen.

Es gibt zwei Haupttypen von Diabetes – Typ 1 und Typ 2. In diesem Stadium gibt es keine bekannte Heilung für beide Arten von Diabetes, obwohl Diabetes gut beherrscht werden kann.


Fakten über Diabetes

  • Über 100.000 Erwachsene entwickeln jedes Jahr Diabetes.
  • Mehr als 1,2 Millionen Australier werden derzeit mit Diabetes diagnostiziert. Einschließlich der nicht diagnostizierten
  • Es wird geschätzt, dass etwa 1,7 Millionen Menschen an Diabetes leiden.
  • Schätzungsweise 2-3 Millionen Menschen haben Prädiabetes und sind einem hohen Risiko ausgesetzt, Typ-2-Diabetes zu entwickeln.
  • Jährlich entwickeln 20.000 Frauen während der Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes.


Wie wird Diabetes diagnostiziert?

Diabetes wird durch einen Bluttest diagnostiziert. Die meisten Menschen mit Typ-1-Diabetes und viele mit Typ-2-Diabetes zeigen Symptome von Diabetes wie: erhöhter Durst, ständiges Wasserlassen und Müdigkeit. Einige Menschen haben auch Anzeichen einer langsamen Heilung von Wunden oder anhaltenden Infektionen. Allerdings haben viele Menschen mit Typ-2-Diabetes überhaupt keine Symptome.

Der Bluttest wird aus einer Vene entnommen und an ein Pathologielabor geschickt. Der Test kann entweder ein Fastentest (acht Stunden lang keine Nahrung oder Flüssigkeit außer Wasser), z.B. über Nacht, ein Stichprobentest, der jederzeit am Tag durchgeführt wird, oder ein mündlicher Glukosetoleranztest (OGTTT) sein.

 

Diabetes wird diagnostiziert, wenn

  • Es liegen Symptome vor und das Fastenblutuntersuchungsergebnis liegt bei oder über 7,0 mmol/L oder ein zufälliges
  • Blutuntersuchungsergebnis liegt bei oder über 11,1 mmol/L.
  • Das HbA1c-Blutuntersuchungsergebnis liegt bei oder über 6,5% (48 mmol/mol).
  • Es gab keine Symptome und zwei abnormale Blutzuckertests (wie oben) an verschiedenen Tagen.


Kann Diabetes mit einem Blutzuckermessgerät oder einem Urintest diagnostiziert werden?

Die Diagnose Diabetes sollte nicht nur mit einem Blutzuckermessgerät und einem Fingerstichel oder mit einem Urinzuckertest gestellt werden. Obwohl Ihr Arzt im Sprechzimmer einen Bluttest mit einem Fingerstich machen kann, benötigen Sie noch einen weiteren Bluttest an der Pathologie, um die Diagnose zu bestätigen.

 

Woher weiß mein Arzt, um welche Art von Diabetes es sich handelt?

Als Erwachsener kann es manchmal schwierig sein, zwischen Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes zu unterscheiden. Ihr Arzt wird sich mit der Geschichte und Schwere der Symptome befassen müssen und dann mit weiteren Bluttests bestätigen, wenn ein Verdacht auf Typ-1-Diabetes besteht.

Ihr Arzt kann auch nach Ketonen in Ihrem Blut oder Urin suchen, die bei der Diagnose helfen können. Ketone können ein Zeichen dafür sein, dass Ihnen Insulin fehlt (und sind meist mit einer schnellen Gewichtsabnahme verbunden). Es gibt noch andere Tests, die helfen können, die Art des Diabetes zu bestimmen, wie z.B. den Insulinspiegel und bestimmte Antikörper im Blut, aber diese können mehrere Wochen dauern, bis sie sich bestätigen. In der Zwischenzeit ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt in Kontakt bleiben und Ihren Blutzuckerspiegel überwachen. Wenn Sie sich unwohl fühlen, kann Ihr Arzt Sie sofort zur Behandlung an ein Krankenhaus oder einen Spezialisten überweisen.

 

Was passiert, wenn mein Bluttest nicht normal ist, aber auch nicht Diabetes?

Einige Menschen haben einen Fastenblutspiegel, der über dem normalen Bereich liegt, aber nicht hoch genug, um Diabetes zu sein. So liegt beispielsweise ein Nüchtern-Blutzuckerspiegel zwischen 5,5 und 6,9 mmol/L über dem Normalbereich, bestätigt oder schließt aber Diabetes oder Prädiabetes nicht aus. In dieser Situation sollte Ihr Arzt einen oralen Glukosetoleranztest (OGTT) durchführen.

 

Was ist ein OGTT (oraler Glukosetoleranztest)?

Bei einem OGTT handelt es sich um einen Bluttest, der aus einer Vene, meist dem Arm, in einem Pathologielabor entnommen wird.

 

Was muss ich vor einem OGTT-Test tun?

  • In den drei Tagen vor dem Test sollten Sie ausreichend Kohlenhydrate (stärkehaltige Lebensmittel) essen und trinken, die mehr als 150 g pro Tag betragen.
  • Sie müssen acht Stunden vor dem Test fasten, dies geschieht normalerweise über Nacht.
  • Ein Nüchtern-Blutzuckertest wird durchgeführt. Sie erhalten dann ein süßes Getränk, das 75 g Glukose enthält.
  • Ihr Blutzuckerspiegel wird nach einer Stunde und nach zwei Stunden nach dem Glukosegetränk wieder überprüft.

Beitrag Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht